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Sehenswürdigkeiten Teneriffa: Die geheimnisvolle Insel zeigt ihre natürliche Seite

Die größte der sechs Kanarischen Inseln ist eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen. Grün und bergig im Norden, trocken und sonnig im Süden – Teneriffa bietet perfekte Voraussetzungen für tolle Ausflüge mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und viel Erholung. Wer abseits vom Massentourismus und der riesigen Hotelanlagen ein wenig Privatsphäre und Ruhe genießen möchte, gönnt sich am besten eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus. Ob direkt am Strand oder mitten im Grünen – in einem privaten Feriendomizil fühlt man sich wie zuhause und kann seinen Urlaub zu zweit, mit Freunden oder mit der ganzen Familie so richtig zelebrieren. In den eigenen vier Wänden plant man seine Ausflüge auf der Insel entspannt und genießt die Sehenswürdigkeiten Teneriffas unabhängig von den festen Essenszeiten der Hotels. Ob Natur pur im Teide-Nationalpark, Tierbeobachtungen auf dem offenen Meer oder exotische Artenvielfalt im Loro Parque – ein Urlaub auf Teneriffa ist ein Spaß für Groß und Klein.

Natur- und Wanderparadies Teide-Nationalpark

Der Teide-Nationalpark ist das größte und älteste Schutzgebiet auf den Kanarischen Inseln und wurde aufgrund seiner imposanten Flora und Fauna im Jahr 2007 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Es erstreckt sich über circa 19.000 Hektar rund um den Berg Teide, den höchsten Berg Spaniens. Die einzigartige Landschaft des Nationalparks lässt sich am besten auf den spektakulären Wanderwegen erkunden. Hierbei kann man aus 41 offiziellen Routen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden wählen und sich seine individuelle Wanderstrecke zusammenstellen. Wandern ist im Teide-Nationalpark das ganze Jahr über gut möglich. Wer das Naturschutzgebiet von einer besonders farbenprächtigen Seite kennenlernen möchte, sollte seinen Besuch in die Blütezeit zwischen Mai und Juni legen.

Pico de Teide

Der Teide ist nicht nur der höchste Punkt Spaniens, sondern auch der dritthöchste Inselvulkan der Welt. Vom Gipfel, dem sogenannten „Dach Spaniens“, hat man einen spektakulären Blick auf die westlichen Kanarischen Inseln wie La Palma oder La Gomera. Auch wenn es im Urlaub Überwindung kostet – es lohnt sich, früh aufzustehen, um den Sonnenaufgang von ganz oben zu erleben. Mit fast fünf Millionen Besuchern pro Jahr zählt der Gipfel des Teide zu Teneriffas beliebtesten Sehenswürdigkeiten.

Observatorio del Teide Sternwarte

Ein einzigartiges Highlight ist das weltweit größte Sonnenobservatorium, es liegt im Osten des Nationalparks. Hier kann man auf 2.390 Metern Höhe einen atemberaubenden Blick ins Sonnensystem werfen. Täglich werden im Observatorio del Teide deutschsprachige Führungen angeboten: Hierbei lernt man, wie das Observatorium arbeitet und welche Geräte im Bereich der Forschung eingesetzt werden. Am Ende der Führung darf man auch selbst durch die riesigen Teleskope schauen und bekommt dabei alle nötigen Informationen und Erklärungen von einem ausgebildeten Astrophysiker. Die geführten Touren sollten im Voraus online gebucht werden, da die Teilnehmerplätze begehrt und oft ausgebucht sind.

Exotische Sehenswürdigkeiten im Loro Parque Teneriffa

In den Siebziger Jahren ursprünglich als Papageienpark eröffnet (spanisch „Loro“ = Papagei), entwickelte sich der Loro Parque zu einem exotischen Tierpark mit gepflegten üppigen Grünanlagen und vielen Attraktionen, die Naturerlebnisse und Spaß für die ganze Familie garantieren. Der Park macht seinem Namen auch heute noch alle Ehre: Mit mehr als 3.000 Exemplaren von circa 350 der 800 existierenden Papageienarten beherbergt er die größte und vielfältigste Papageiensammlung der Welt. Außerdem können auch Pinguine, Delfine, Tiger und Seelöwen bestaunt werden. Ein enormer Unterwassertunnel mit einem Volumen von über 1,2 Millionen Litern Wasser bietet einen atemberaubenden Blick auf eine bunte Welt und sogar Haie. Besonders beliebt sind die berühmten Seelöwen- und Delfinshows, bei denen auch immer wieder Besucher aktiv teilnehmen können. Wer sich bereits im Vorfeld die besten Plätze bei den Tiershows sichern möchte und an einem Blick hinter die Kulissen des Parks interessiert ist, entscheidet sich am besten für ein Premium-Tagesticket inklusive Mittagessen. Ein gelber Expresszug bietet tagsüber kostenlose Transfers vom Stadtzentrum Puerto de la Cruz zum Loro Parque und zurück.

Playa de la Tejita – Teneriffas einzigartiger Naturstrand

Im Süden der Insel, westlich von El Médano, findet man einen der schönsten Küstenabschnitte der Insel. Der flach abfallende, unter Naturschutz stehende Sandstrand bietet beste Badebedingungen für Groß und Klein. Für Teneriffa typisch ist der allgegenwärtige Lavasand, er ist hier besonders hell und rötlich und bildet einen spannenden Kontrast zum fast immer strahlend blauen Himmel. Obwohl der fast ein Kilometer breite Naturstrand sehr sauber und gepflegt ist, wird er fast ausschließlich von Einheimischen besucht und ist deshalb nicht überlaufen und unter der Woche fast menschenleer. Strandgeschäfte und gastronomische Einrichtungen finden sich hier kaum: Nur ein einzelnes kleines Café bietet Getränke und Snacks und verleiht Sonnenschirme und Liegen an Badegäste. Für einen Badetag am Playa de la Tejita lohnt es sich also, einen Picknickkorb mitzunehmen. Das Naturschutzgebiet darf nicht direkt mit dem Auto befahren werden, es gibt aber einen nahegelegenen Parkplatz mit mehreren kleinen Fußwegen, über die man innerhalb von fünf Minuten zum Strand gelangt.

Delfin- und Walbeobachtung vor der Küste Teneriffas

Teneriffa gilt als einer der besten Orte der Welt, um Wale und Delfine in ihrem natürlichen Lebensraum zu erleben. Da die beliebten Meeressäuger sich das ganze Jahr über in den Gewässern um die Insel aufhalten, sind Beobachtungen zu jeder Jahreszeit möglich. Besonders häufig trifft man auf den Grindwal, auch Pilotwal genannt. Entdecken die Tourguides durch ihre Ferngläser auftauchende Wale oder Delfine, wird diese Stelle gezielt angesteuert und der Motor in angemessener Entfernung ausgeschaltet, um die Tiere nicht zu verschrecken oder gar zu verletzen. Delfine sind besonders mutig und trauen sich oft direkt bis ans Ausflugsboot heran. So erlebt man Teneriffas „tierische Sehenswürdigkeiten“ tatsächlich hautnah. Die Bootstouren starten beispielsweise in Puerto de Santiago oder an der Costa Adeje und dauern mindestens zwei Stunden. Bei den Anbietern der Beobachtungstouren kann man sich allerdings zwischen unterschiedlich langen Touren auf unterschiedlichen Routen entscheiden. Einige offerieren auch Expeditionen inklusive Badestopp in einer der vielen einzigartigen Buchten der Insel.

Los Gigantes – Felsige Sehenswürdigkeiten im Westen Teneriffas

Das beliebte malerische Örtchen Los Gigantes liegt an der zweithöchsten Steilküste Europas an den Acantilados de Los Gigantes (Klippen der Riesen) und erhielt so auch seinen Namen. Die felsige Steilküste aus dunklem Vulkangestein erstreckt sich über eine Länge von 9,6 Kilometern und verleiht der malerischen Gegend ein zuweilen bizarres Gesicht. Von den bis zu 488 Meter hohen Klippen hat man eine faszinierende Aussicht übers Meer und erlebt atemberaubende Sonnenuntergänge. Auch den Hafen von Los Gigantes sollte man sich nicht entgehen lassen: Hier kann man auf der von kleinen Restaurants und Cafés gesäumte Promenade entlangschlendern und kanarische Spezialitäten wie frischen Fisch und Meeresfrüchte essen. Oder Sie kochen sich Ihr köstliches Abendessen aus lokalen Zutaten in der Küche Ihrer Ferienunterkunft einfach selbst – und genießen Privatheit im Kreise Ihrer Familie oder Freunde.